Description: Sehr geehrte Damen und Herren, ich wende mich an Sie mit einer technischen Anregung, die aus meiner Sicht für die zukünftige Weiterentwicklung von LibreOffice von grundlegender Bedeutung ist. Beim Arbeiten mit ODT und DOCX zeigt sich seit Jahren ein strukturelles Problem: Die XML-basierten Container mischen Inhalt, Layout, Styles und Logik in einer Weise, die sowohl die Wartbarkeit als auch die Interoperabilität nachhaltig erschwert. Jede Änderung des XML-Interpreters führt zwangsläufig zu Seiteneffekten, Regressionen oder Darstellungsfehlern. Für eine langfristige Archivierung sind diese Formate nur eingeschränkt geeignet. Aus Sicht der technischen Dokumentation und der industriellen Qualitätssicherung ist ein anderer Ansatz notwendig: 1. Einführung eines textbasierten Quellformats (Markdown) Ein sauberes, diff-fähiges, menschenlesbares Format wie Markdown bietet klare Vorteile: vollständige Trennung von Inhalt und Darstellung robuste Versionierbarkeit (Git) reproduzierbare Ausgabe (PDF/ODT über Pandoc/LaTeX) langfristige Lesbarkeit ohne proprietären Interpreter 2. Strukturierter Container anstelle komplexer XML-Pakete Statt ODT/DOCX-Komplexität wäre ein transparenter Container denkbar: markdown Copier le code dokument.mdz ├── dokument.md ├── metadata.yaml └── bilder/ ├── grafik01.png └── diagramm.svg YAML eignet sich für Metadaten wesentlich besser als JSON, insbesondere hinsichtlich Stabilität, Klarheit und Zukunftssicherheit. 3. Grafische Inhalte strikt extern halten Einbettete Grafik-Editoren erhöhen die Komplexität erheblich. Externe SVG/PNG-Dateien sind für Wartung und Archivierung eindeutig überlegen. 4. Perspektive über dem Tabellenkalkulations-Bereich Viele Probleme mit Calc resultieren aus der Vermischung von Daten, Logik und Darstellung. Ein modernes Konzept trennt diese Schichten: Daten: CSV / TSV / Parquet Parametrisierung: YAML Logik: externe Skripte (Python, Lua …) Darstellung: ODS/PDF als Endprodukt Das entspricht bewährten industriellen Prinzipien (Trennung der Verantwortlichkeiten, Nachvollziehbarkeit, Langzeitarchivierung). Qualität trifft den Nagel. Ein solcher Schritt würde LibreOffice nicht nur technisch stabiler machen, sondern auch als Werkzeug für professionelle Dokumentation und langfristige Archivierung deutlich aufwerten. Ich würde mich freuen, wenn diese Überlegungen in zukünftige Architekturentscheidungen einfließen könnten. Für Rückfragen oder einen technischen Austausch stehe ich gerne zur Verfügung. Mit freundlichen Grüßen Bernard Schœnacker Verfahrenstechniker Industrieller technischer Redakteur Fénétrange (Moselle) France Actual Results: nothink Expected Results: output in Markdown or PDF Reproducible: Always User Profile Reset: No Additional Info: Sehr geehrte Damen und Herren, ich wende mich an Sie mit einer technischen Anregung, die aus meiner Sicht für die zukünftige Weiterentwicklung von LibreOffice von grundlegender Bedeutung ist. Beim Arbeiten mit ODT und DOCX zeigt sich seit Jahren ein strukturelles Problem: Die XML-basierten Container mischen Inhalt, Layout, Styles und Logik in einer Weise, die sowohl die Wartbarkeit als auch die Interoperabilität nachhaltig erschwert. Jede Änderung des XML-Interpreters führt zwangsläufig zu Seiteneffekten, Regressionen oder Darstellungsfehlern. Für eine langfristige Archivierung sind diese Formate nur eingeschränkt geeignet. Aus Sicht der technischen Dokumentation und der industriellen Qualitätssicherung ist ein anderer Ansatz notwendig: 1. Einführung eines textbasierten Quellformats (Markdown) Ein sauberes, diff-fähiges, menschenlesbares Format wie Markdown bietet klare Vorteile: vollständige Trennung von Inhalt und Darstellung robuste Versionierbarkeit (Git) reproduzierbare Ausgabe (PDF/ODT über Pandoc/LaTeX) langfristige Lesbarkeit ohne proprietären Interpreter 2. Strukturierter Container anstelle komplexer XML-Pakete Statt ODT/DOCX-Komplexität wäre ein transparenter Container denkbar: markdown Copier le code dokument.mdz ├── dokument.md ├── metadata.yaml └── bilder/ ├── grafik01.png └── diagramm.svg YAML eignet sich für Metadaten wesentlich besser als JSON, insbesondere hinsichtlich Stabilität, Klarheit und Zukunftssicherheit. 3. Grafische Inhalte strikt extern halten Einbettete Grafik-Editoren erhöhen die Komplexität erheblich. Externe SVG/PNG-Dateien sind für Wartung und Archivierung eindeutig überlegen. 4. Perspektive über dem Tabellenkalkulations-Bereich Viele Probleme mit Calc resultieren aus der Vermischung von Daten, Logik und Darstellung. Ein modernes Konzept trennt diese Schichten: Daten: CSV / TSV / Parquet Parametrisierung: YAML Logik: externe Skripte (Python, Lua …) Darstellung: ODS/PDF als Endprodukt Das entspricht bewährten industriellen Prinzipien (Trennung der Verantwortlichkeiten, Nachvollziehbarkeit, Langzeitarchivierung). Qualität trifft den Nagel. Ein solcher Schritt würde LibreOffice nicht nur technisch stabiler machen, sondern auch als Werkzeug für professionelle Dokumentation und langfristige Archivierung deutlich aufwerten. Ich würde mich freuen, wenn diese Überlegungen in zukünftige Architekturentscheidungen einfließen könnten. Für Rückfragen oder einen technischen Austausch stehe ich gerne zur Verfügung. Mit freundlichen Grüßen Bernard Schœnacker Verfahrenstechniker Industrieller technischer Redakteur Fénétrange (Moselle) France